Neueste Beiträge: Allgemein

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Aufruhr beim DSV: Peter Obermark soll neuer DSV-Präsident werden

DSV-LogoFrank Wechsel / spomedis

Nachdem die ehemalige DSV-Präsidentin Dabi Dörries im Dezember 2018 zurückgetreten war, hat die Findungskommission um die DSV-Vorsitzende Christa Tiel Peter Obermark als neuen Präsidenten des Deutschen Schwimm-Verbandes vorgeschlagen. Obermark, der seit einigen Jahren den Posten des DSV-Vizepräsidenten und des Vorsitzenden der Abteilung Synchronschwimmen besetzte, soll von Kai Morgenroth als Vizepräsident für Finanzen und der ehemaligen Schwimmerin Anne Poleska-Urban und dem Juristen Kaus Woryna gewählt werden. Die Mitgliederversammlung findet am 3. Oktober in Kassel statt. 

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Staatsexamen in der Tasche: Jan-Philip Glania will nochmal zu Olympia

Jan-Philip Glania im Vorlauf über 200 m RückenFrank Wechsel / spomedis

Sogar der Bürgermeister war gekommen: Auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz in Fulda hat Jan-Philip Glania bekanntgegeben, dass er nach dem erfolgreichem Abschluss seines Studiums der Zahnmedizin seinen vollen Fokus auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio legen wolle. “Ich kann endlich befreit aufschwimmen”, wird der Rückenschwimmer von mehreren Medien zitiert. Die elf Monate bis Tokio wolle er sich unter professionellen Bedingungen vorbereiten. Glania ist neben dem Potsdamer Christian Diener seit Jahren Deutschlands Rückenschwimmer Nummer eins. Der mehrfache deutsche Meister holte bei der EM 2014 Bronze über 100 Meter. Mit der deutschen Lagen-Mixed-Staffel wurde er 2015 WM-Dritter.

Schon nach den Spielen in Rio hatte Glania überlegt, sich ganz seinem Studium und danach dem Job zu widmen. Allerdings wollte er sich die Option, ein weiteres Mal an Olympischen Spielen teilzunehmen, offen halten. “Es war immer ein Traum von mir, auch ein drittes Mal hinzufahren”, so Glania. Nach sechs Monaten fast ohne Training kann der 30-Jährige seine Tage jetzt wieder komplett dem Schwimmen widmen. Erstes Etappenziel auf dem Weg nach Tokio ist die Erfüllung der Olympia-Norm in der ersten Jahreshälfte 2020.

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20 Monate nach seinem Rücktritt: Marek Ulrich startet Comeback in Leipzig

Marek UlrichFabian Fiedler / spomedis

Am 27. Januar 2018 verkündete Marek Ulrich auf seiner Facebook-Seite das Ende seiner Schwimmkarriere. Als Hauptgrund nannte der damals 21-Jährige die Umstrukturierungen an seinem Trainingsort Halle an der Saale. 

So überraschend sein Rücktritt kam, so plötzlich meldete sich Ulrich nun mit erfreulichen Neuigkeiten in den sozialen Netzwerken zu Wort. “Die Welt hat sich verändert und keiner von uns kann wieder zurück. Wir können nur unser Bestes tun und manchmal ist das Beste, was wir tun können, neu anzufangen”, schreibt der mittlerweile 22-Jährige auf Facebook. Er habe sich in ein neues Leben gestürzt, und dabei sei ihm bewusst geworden, was ihm fehle: sportliche Ziele, gesunde Ernährung und Muskelkater. 

Zahlreiche Überlegungen und Gespräche hätten ihn dazu ermutigt, einen Neuanfang zu wagen, erklärt Ulrich. Sein Comeback startet er aber nicht in Halle, sondern in Leipzig. Dort haben auch seine ehemaligen Hallenser Trainer Frank Embacher und Marian Bobe inzwischen eine neue sportliche Heimat gefunden. Beim Post SV Leipzig wird Ulrich mit zusammen mit David Thomasberger trainieren. Auch wenn er es nicht explizit nennt, kann das Ziel für den WM-Teilnehmer von 2017 nur die Olympiaqualifikation für Tokio 2020 sein.

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Schwimmen in den Allgäuer Alpen: Das ist der Gipfel

GaisalpseeMartin Tschepe

Eigentlich wollten wir ja nur wandern – in den Allgäuer Alpen. Doch schon beim Aufstieg auf den ersten von drei Gipfeln ist klar: Wir müssen unbedingt auch schwimmen. Im Gaisalpsee, der auf rund 1.500 Höhenmetern liegt. Das Wasser ist vermutlich erfrischend kühl – genau richtig für uns Eisschwimmer, die in die neue Wintersaison starten wollen.

Gaisalpsee
Martin Tschepe

Erst wandern, dann schwimmen

Als wir – mein Schwimmfreund Reiner Koch und ich – nach eine paar schweißtreibenden Stunden den Entschenkopf, das Geißalphorn und das Rubihorn bestiegen haben, machen wir uns auf den Weg zu dem idyllisch gelegenen See. Die Sonne lacht an diesem Septembertag vom Himmel, ein paar andere Wanderer liegen auf den Wiesen und ruhen sich aus. Und wir reißen uns die Klamotten vom Leib, steigen in die Schwimmhosen und stürzen uns ins Wasser – das etwa 13 Grad haben dürfte. Das Thermometer, das ich fast immer fast überall hin schleppe, liegt leider unten in Tal bei Oberstdorf im Auto.

Traumhafte Kulisse

Das Seewasser ist glasklar, ein paar kleine Fische sind zu erkennen und allerorten Grünzeug auf dem Seegrund. Und ab geht’s: Wir kraulen zum anderen Ufer, diese kleine Seequerung ist nicht lang. 200 Meter weit, sagt die GPS-Uhr am Handgelenk. Aber was für eine traumhaft Kulisse! Bei jeden Kraularmzug sieht der Schwimmer in 2.000 Metern Höhe die Gipfel der Berge, den tiefblauen Himmel und auf den Wiesen ein paar Kühe, die demnächst hinunter getrieben werden. Die Sommersaison geht zu Ende – wir sollten nochmal hoch kommen – für ein echtes Eisschwimm-Training. Die 13 Grad fühlen sich richtig gut an. Wir schwimmen ein bisschen hin und her, vor und zurück – und am Ufer entlang.

Gaisalpsee
Martin Tschepe Der Autor krault im Gaisalpsee

Der Gaisalpsee ist ein sogenannter Karsee aus der Eiszeit. Wer weiß, womöglich ist ein Teil des Wassers, in dem wir geschwommen sind, seit der Eiszeit im See – keine schlechte Vorstellung für waschechte Eisschwimmer. Dieser See und der weiter oben gelegene Kleine Gaisalpsee entstanden zu einer Zeit, als die Allgäuer Alpen von einer dicken Eismasse bedeckt waren. Am Ende der Täler liefen die Eismassen zusammen und gruben tiefe Mulden. Es entstanden die Kare, die mit ihren terrassenartigen Formen Platz boten.Das Seewasser läuft über den Gaisalpbach in die Iller – und dieser Fluss fließt unten bei Sonthofen gleich neben dem Sonthofener See vorbei. Keine Frage: Nach dem Abstieg springen wir auch noch in diesen See, in dem der Allgäuer Hamza Bakircioglu regelmäßig trainiert – der Mann, der den Rekord im Langstrecken-Eischwimmen hält, und der mich bei meiner Bodensee-Querung begleitet hat.

Martin Tschepe (54) ist Redakteur bei der Stuttgarter Zeitung und Langstreckenschwimmer beim SV Ludwigsburg. Auf swim.de berichtet er gelegentlich von seinen Schwimm-Abenteuern. Mit seinen Projekten sammelt er Spenden für ein Behinderten-Schwimmprojekt. Infos auf www.bahn9.de

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Erste Vierfach-Querung im Ärmelkanal: Sarah Thomas schreibt Open-Water-Geschichte

Sarah ThomasElaine K. Howley

Die US-Amerikanerin Sarah Thomas hat im Ärmelkanal für einen neuen Rekord gesorgt. Als erster Mensch schwamm die 37-Jährige viermal hintereinander durch die Meerenge zwischen England und Frankreich. Damit ihre Leistung als Nonstop-Schwimmen gewertet wird, durfte Thomas laut Reglement nach jeder Querung eine maximal zehn minütige Pause einlegen, ehe sie weiter schwimmen musste.

“Ich kann nicht glauben, dass wir es geschafft haben”, sagte Thomas in ihrer ersten Reaktion gegenüber der BBC. Sie wolle jetzt nur noch schlafen. “Ich bin jetzt sehr sehr müde.” Insgesamt legte die Freiwasserathletin in 54 Stunden über 210 Kilometer im Meer zurück. Die Daten stammen vom Tracker ihres Begleitboots, detaillierte Zahlen werden noch bekanntgegeben.

Video: Sarah Thomas bei ihrer zweiten Querung

Thomas, die erst vor einem Jahr eine Behandlung wegen Brustkrebs abgeschlossen hatte, startete ihr Abenteuer um 0.07 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Von Dover aus schwamm sie bei zunächst optimalen Bedingungen durch den Ärmelkanal zum Cap Gris-Nez östlich von Calais und anschließend wieder zurück nach England. Nach etwa 37 Stunden vollende Thomas ihre dritte Querung, was vor ihr nur Jon Erikson (1981), Philip Rush (1987), Alison Streeter (1990) und Chloe McCardel (2015) geschafft haben. Als sie sich danach erneut ins Wasser begab, betrat Thomas Neuland. Denn eine vierte Querung hat vor ihr noch kein Mensch in Angriff genommen. McCardel hatte dies 2015 zwar zum Ziel, entschied sich nach drei erfolgreichen Crossings aber zum Ausstieg.

Sarah Thomas
track.rs

“Jede Querung war besonders”

Die finale Querung stellte Thomas noch einmal vor eine riesige Herausforderung. Zu der enormen mentalen und physischen Belastung nach 40 bis 50 Stunden im Salzwasser, die unsereins nur erahnen kann, machten der Athletin starker Wind und Wellen zu schaffen. Hinzu kam die Dunkelheit in ihrer dritten Nacht in Folge im Meer. “Jede Querung hatte etwas, das sie besonders schwer machte”, sagte Thomas der BBC, nachdem sie um 6.30 Uhr am Dienstagmorgen die Küste erreicht hatte. “Das letzte Schwimmen von Frankreich nach England war sehr hart. Es dauert ewig und die Strömung schob mich in alle Richtungen.”

Video: Sarah Thomas erreicht nach 54 Stunden die englische Küste

Gepostet von Loretta Cox am Montag, 16. September 2019

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Nächste WM auf Madeira: 6 WM-Medaillen und 16 Rekorde für deutsche Para-Schwimmer

Verena Schott - nicht verwenden!DBS/NPC Germany

Sechs Medaillen, zwei Europarekorde, 14 deutsche Rekorde, 14 von 15 Athleten in den WM-Finals: Die Bilanz der deutschen Para-Schwimmer fällt nach der WM in London positiv aus. “Mit dieser Weltmeisterschaft können wir sehr zufrieden sein, wir haben geholt, was man holen konnte”, sagte Deutschlands Bundestrainerin Ute Schinkitz. “Von unseren 15 Sportlern waren elf Erststarter bei einer WM – das lässt positiv in die Zukunft blicken.”

Am Schluss-Wochenende besserte Denise Grahl die Medaillenausbeute des deutschen Teams mit zweimal Edelmetall auf. Die Rostockerin gewann zunächst Silber über 100 Meter Freistil. Anschließend schwamm sie über 50 Meter Freistil zu Bronze. “Mit meiner Zeit war ich nicht ganz zufrieden”, sagte die 26-Jährige nach der kurzen Strecke, “dennoch habe ich zwei Medaillen geholt. Ich denke, das wird erst noch ein paar Wochen dauern, bis ich das realisiert habe und mich dann auch wirklich freuen kann.” Bereits vor Grahl hatte Verena Schott aus Greifswald Gold über 100 Meter Rücken und Silber über 100 Meter Brust gewonnen. Ebenfalls zum WM-Titel waren am Donnerstag Elena Krawzow und Taliso Engel geschwommen. Sie siegten jeweils über 100 Meter Brust.

WM 2021 in Portugal

Wie das Internationale Paralympische Komitee in London bekanntgab, finden die nächsten Weltmeisterschaften 2021 auf der portugiesischen Insel Madeira statt. Es wird die 10. WM der Para-Schwimmer sein. An den Titelkämpfen in London hatten 650 Athleten aus 80 Ländern teilgenommen. Die britische Hauptstadt war eingesprungen, nachdem die WM Malaysia aufgrund antisemitischer Äußerungen entzogen worden war.

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OSV Nachwuchsmeisterschaften 2019 Graz – Auster

Kaya, Sahra, Simon und Yannik haben sich für einige Quali-Zeiten für die 25m Nachwuchsmeisterschaften in der Auster in Graz geschnappt und sind mit teils persönlichen Bestzeiten nach Hause gekommen.

Ergebnisse OSV 25m Graz 2019

Gesamtergebnisse Graz 25m 2019


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Kärntner Meisterschaften 2017

Es hat großen Spaß gemacht und das hat man gesehen!

Ergebnisliste Kärntner Meisterschaften 2017 Wolfsberg

 


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