Wegen Corona | Swim&Fun-Days finden statt – DM Masters abgesagt – Head Trophy verschoben

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Wegen Corona | Swim&Fun-Days finden statt – DM Masters abgesagt – Head Trophy verschoben

Essen Swim&Fun DaysThomas Stuckert

Das Coronavirus hat immer größere Auswirkungen auf den Sportkalender. Betroffen sind davon nicht nur die Fußball-Bundesliga mit ihren Geisterspielen oder die Deutsche-Eishockey-Liga, die dieses Jahr auf die Verleihung des deutschen Meistertitels verzichten wird. Auch im Schwimmsport machen sich die Vereine Gedanken darüber, ob ihre Veranstaltungen stattfinden können. Der März und der April zählen in Deutschland zu den Monaten mit den meisten Wettkämpfen.

Die für den 27. bis 29. März geplanten Deutschen Meisterschaften der Masters “Lange Strecke” in Solingen wurden bereits letzte Woche abgesagt. Angesichts der großen Anzahl Teilnehmer aus dem In- und Ausland sah sich die Wettkampfabteilung Masters im DSV nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt in Solingen zu diesem Schritt gezwungen. Das Wohl und die Gesundheit der Sportler, Kampfrichter, Helfer, Betreuer, Gäste und sonstiger Beteiligte stehe an erster Stelle, hieß es vom DSV. Diese Woche sagte auch die Head Trophy in München ihr internationales Meeting. Das für den 21. und 22. März geplante Schwimmfest in der Olympiaschwimmhalle soll im November nachgeholt werden.

Stattfinden werden nach Anfrage von swim.de die Essener Swim&Fun-Days an diesem Wochenende (13. bis 15. März) im Schwimmzentrum Rüttenscheid. Zahlreiche Topschwimmer wollen den offiziellen FINA-Wettkampf auf der 50-Meter-Bahn für einen Angriff auf die Olympianormen nutzen. Am Start sind unter anderem die Essener Lisa Höpink, Max Pilger und Poul Zellmann. Außerdem werden aus dem Nationalkader Reva Foos, Jessica Steiger, Jan-Philip Glania, Alexandra Wenk, Marco Koch und Laura Riedemann erwartet.

Kein erhöhtes Risiko im Schwimmbad

Wie Grippeerreger werden auch Coronaviren nach derzeitigem Wissensstand nicht übers Badewasser übertragen. In Schwimmbädern bestehe deshalb kein erhöhtes Infektionsrisiko, heißt es stellvertretend von den Stadtwerken Göppingen. Trotzdem werde man aus Vorsorgegründen die Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen verstärken beispielsweise Türklinken häufiger desinfizieren. Beim Badbetreiber Bäderland in Hamburg heißt auf der Website: “Virologen geben Entwarnung: Keine spezifische Ansteckungsgefahr in öffentlichen Bädern.” Das Chlor und die Hitze in den Bädern seien natürliche Feinde von Viren.

Source: Infos


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